Erstmalig hat sich heute am Samstag, dem 16.09.17, auch die Windsheimer Zeitung zu dieser, der öffentlichen Stadtratsitzung vorgelagerten nichtöffentlichen Sitzung im Heimatteil geäußert. Mit der Überschrift: "Nicht im Flur zermürben". Die vor der Tür Wartenden hatten wirklich noch länger, nämlich ca. eine Stunde vor versperrten Türen auf Informationen der "Selbstherrlichkeit" gewartet. Diese Information (Unwichtigkeiten) dauerte dann ca. 15 Minuten. Dann durften die so lange Wartenden wieder gehen und ein weiterer nichtöffentlicher Teil folgte. So langsam fällt dieses System Kisch also nicht nur mir negativ auf. Ich bin gespannt wann der Wettkönig es geschafft hat, dass kein Bürger/in mehr an diesen Sitzungen teilnehmen will? Dann kann "unsere Obrigkeit" ihre Märchenstunden alleine abhalten und ist unter sich.
Detlef Schulenburg, 16.09.2017
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Selbstherrlicher Märchenbürgermeister?
So langsam scheint unser Bürgermeister den Bezug zur Realität zu verlieren. Es spricht auch nicht für perfekte Sitzungsvorbereitung der Stadtverwaltung, wenn auch nach einer vorgelagerten und zusätzlich einer nachgelagerten nichtöffentllichen Sitzung kein Ergebnis rauskommt und die Zuhörer mit Nichtssagendem abgespeist werden. Dies erinnert mich auf fatale Weise an die Vorgehensweise zur pleite gegangenen Klärschlammverwertungsanlage Dinkelsbühl. Auch damals mussten/durften wir fast eine Stunde vor der Türe warten, um danach mit "frohen Botschaften" abgespeist zu werden. Es werde alles gut werden, hieß es damals. Als Ergebnis kam dann die Insolvenz der KSV raus, mit einem Verlust von mehr als einer Million Euro für die Stadt.
Wegen Geheimnistuerei hatte man schon den früheren Bürgermeister Eckardt kritisiert. Unter Ledertheil war sowieso keine Besserung zu erwarten und Kisch schaffte es jetzt tatsächlich, den Bürgern der Stadt Bad Windsheim noch mehr Informationen vorzuenthalten.
Viele Bürger klagen über Schwierigkeiten, beim Bürgermeister eine einigermaßen zeitnahe Gesprächs- Audienz zu bekommen. So sollen doch auch tatsächlich bei einem vom Bürgermeister zugesagten Termin nur der Kämmerer und der Stadtbaumeister erschienen sein, ein Mitarbeiter des Drogeriemarktes Rossmann wollte Möglichkeiten für Bad Windsheim ausloten. Ortsteilversammlungen wurden erheblich reduziert, in Oberntief wurde eine Versammlung schon um 21:30 Uhr vom Bürgermeister abgewürgt, obwohl noch erheblicher Diskussionsbedarf bestand.
Im letzten Jahr 2016 wurde ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung durch den Bürgermeister verabschiedet. Leider kannte Herr Kisch seine Mitarbeiter auch nach mehreren Jahren Amtsausübung noch nicht und überreichte einem sehr überraschten Arbeitskollegen den Verabschiedungs- Bocksbeutel!!
Während die erste Kirchweihwette noch originell war, war die Einlösung Wette 2016 mehr als peinlich. Obwohl Kisch die Wette gewonnen hatte, verteilte er als Schneewittchen verkleidet Äpfel am Marktplatz.
Zu fragen ist auch, warum die Stadträte alles so hinnehmen. Auch die CSU sollte intern mal Tacheles reden. Wenn das so weitergeht, ist bei der nächsten Kommunalwahl schon wieder ein neuer Bürgermeister fällig.
Richard Müller, 17.09.2017