Dies ist ein kommunalpolitischer Blog für Bad Windsheim und Umgebung, der auch wichtige Themen aus der großen Politik aufgreift. Ich bin wirtschaftlich unabhängig und kann mir freie Meinungsäußerung erlauben. Niemand muss meine Meinung übernehmen, niemand muss diesen Blog lesen. Anregungen, Vorschläge und Kritik bitte an MuellerR11@aol.com, oder direkt per Tel. 09841/64946 Weiterer Blog: Siebener.over-blog.de
WZ veröffentlicht ungeprüfte Behauptungen.
Unter der Überschrift "Sensibles Material in falschen Händen" veröffentlichte die WZ einen katastrophal recherchierten Artikel. Ein Stadtratsmitglied soll einen Verstoß gegen die Verschwiegenheitspflicht begangen haben, indem es angeblich die kompletten Unterlagen für die nichtöffentliche Stadtratssitzung am 28. Juli einem Zuhörer nach Ende der öffentlichen Sitzung übergeben hatte. Besondere Brisanz erhält der angebliche Vorfall dadurch, dass dieser Zuhörer einen Internetblog betreibt, der sich mit dem Geschehen in Bad Windsheim befasst. Mit diesem Zuhörer und Blogbetreiber kann nur meine Person (RM) gemeint sein. Die Windsheimer Zeitung hielt es nicht für nötig, das beschuldigte Stadtratsmitglied, oder auch mich, zu befragen. Damit wurde eindeutig gegen die journalistische Sorgfaltspflicht verstoßen.
Weil die öffentliche Sitzung sehr lange dauerte und ich nicht wusste, ob noch interessante Punkte anstehen würden, bat ich ein in nächster Nähe sitzendes Stadtratsmitglied um die Tagesordnung für die öffentliche Sitzung. Ich las die Punkte durch und gab den Zettel sofort wieder zurück.
Eindeutig falsch an der Version in der Windsheimer Zeitung ist damit:
Damit ist klar, dass sich die ganze Sache in Luft auflösen wird. Ich habe jetzt endlich die lange erhoffte öffentliche Werbung für meinen Blog, nachdem mir die WZ mehrmals den Abdruck von Anzeigen im Minimarkt verweigert hat.
Man muss sich jetzt fragen, was das ganze dann überhaupt soll. Ich habe vollstes Verständnis, dass der Blog www.windsa.net einige Stadträte ganz schön nervt. Es ist eben nicht besonders angenehm, wenn man bei passender Gelegenheit an das Fiasko einer Architektengemeinschaft am Neustädter Schulzentrum, an die Vergabe der Planungsleistungen zum Feuerwehrhaus, oder auch an die Vergabe eines Hackschnitzeljobs ohne Ausschreibung erinnert wird.