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Schnäppchenmarkt für GIG?
Neben mehreren eher uninteressanten Tagesordnungspunkten standen auch zwei hochinteressante Punkte zur Diskussion und Beschlussfassung an. Gleich zu Beginn beantragte die FWG, den Punkt 17, - "Baugebiet Unterer Weinturm"- Erschließungssystem - von der Tagesordnung zu nehmen. Bei 3 Gegenstimmen wurde der Antrag angenommen. Unter den Gegenstimmen war BM Ledertheil, der seine Gegenstimme ausdrücklich im Protokoll vermerkt haben wollte. Dies war ein bisher eher selten vorkommendes Abstimmungsverhalten des BM, weil es bisher meistens vorgezogen wurde, mit der Mehrheit zu stimmen.
Zu Tagesordnungspunkt 18 "Sonnenbergplatz" kam dann massive Kritik von STRM Seiboth. Dieser im Planungsausschuss bereits vorbehandelte Punkt fand dort offenbar nicht die entsprechende Aufmerksamkeit der Ausschussmitglieder und rutschte wohl so durch. STRM Seiboth war zu dieser Sitzung verhindert, ebenso seine Vertreterin Gampe. Am Sonnenbergplatz wollen Investoren aus Bad Windsheim, nämlich die GIG des Altbürgermeisters Wolfgang Eckardt (http://www.windsa.net/article-stilbruch-der-windsheimer-zeitung-80005554.html) mehrere Doppelhaushälften errichten. Hierzu wurde mit der Stadtverwaltung verhandelt, offenbar gestand ein wohlwollender Stadtbaumeister dann den Antragstellern mehrere Sonderkonditionen zu. Die FDP, bzw. Dieter Seiboth, kritisierte folgendes:
Insgesamt wirft der Vorgang sehr viele Fragen und Ungereimtheiten auf. Wieso will GIG ausgerechnet an dieser Stelle bauen, wenn die Grundstücke schon so minderwertig sind, dass man einen deutlichen Preisnachlass herausschinden kann? Wieso verzichtet man seitens der Stadt auf die an dieser Stelle angedachte Mittelpunktfunktion, mit später eventuell Bäcker/Metzger- Laden? Wieso versetzt man GIG in eine derart komfortable Lage, ohne einen deutlichen Vorteil für die Stadt erkennbar zu machen? Wie reagieren die bisherigen und kommenden Bauwilligen auf diesen Preisnachlass der Stadt?
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Frank Hackeneis wurde zu Beginn der Sitzung als Stadtrats- Nachfolger des zurückgetretenen Ekkehard Schreibelmayer (SPD) vereidigt.