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Seiboths Anfrage zum Wiebelsheimer Feuerwehrhaus.
Verweigern, verzögern, aussitzen, tricksen, überheblich, verächtlich, mit solchen Attributen könnte man das Verhalten der Stadtverwaltung Bad Windsheim umschreiben. Stadtrat Dieter Seiboth hatte bereits Ende 2011 Auskunft über den Ausbau der Dachgeschosses der Feuerwehrhäuser in Wiebelsheimer und Oberntief verlangt. Bis zum heutigen Tag verweigerte die Stadtverwaltung einschließlich BM Ledertheil eine entsprechende konkrete Beantwortung.
http://www.windsa.net/article-dienstaufsichtsbeschwerde-wegen-ffw-schwarzbauten-113554437.html
Trotz mehrmaliger Nachfragen, - davon eine auch öffentlich im Stadtrat -, wurden diese Fragen bis Ende 2012 nicht beantwortet. Deswegen wurde dann am 8.12.2012 die Kommunalaufsicht am LRA um Hilfe gebeten.
Man muss jetzt kein großer Prognosespezialist sein, um das Vorgehen des Herrn Weeger an der Regierung von Mfr. vorherzusagen. Ich selber habe mit Herrn Weeger einschlägige Erfahrungen. Man schreibt Herrn Weeger an, man lässt sich dort erst einmal viel Zeit, die Antwort geht am Thema der Frage vorbei. Man hakt nochmals nach und konkretisiert nochmals, man lässt sich dort dann wieder Zeit, die Antwort dazu geht wieder am Thema vorbei. Man bittet daraufhin um einen persönlichen Termin, um weiteres ausweichen direkt per mündlicher Nachfrage zu verhindern. Herr Weeger antwortet dann, es gebe keinen Anlass für ein persönliches Gespräch, weil es keine neuen Gesichtspunkte gebe.
Dieses absichtliche verweigern einer Antwort seitens der Stadt stinkt zum Himmel und könnte durchaus noch zum Bumerang werden. Da sind im Eigentum der Stadt befindliche Feuerwehrhäuser, deren Dachgeschosse zu Aufenthaltsräumen umgebaut werden. Die Stadt weiß angeblich von nichts, beantragt keine Baugenehmigung, hat auch keine Ahnung von Kosten. Es wird eine Außentreppe ohne die erforderliche Statik "angedübelt". Während exakt dieselbe Stadt für einen Sternstunden- Stern eine Statik verlangt, hält man dies bei einer Außentreppe, über die Personen gehen, nicht für erforderlich.
Sehr verwunderlich ist auch das Verhalten der Versicherung, die die erheblichen Personenschäden zu regulieren hatte. Während Versicherungen oftmals kleinlichst die Regulierung verweigern, scheint man bei diesem Unfall im Schwarzbau äußerst großzügig gewesen sein. Hier hat man seitens der Stadt unwahrscheinliches Glück gehabt, handelte es sich doch bei der dem Unglück vorhergehenden Veranstaltung um eine Feuerwehrversammlung. Versäumnisse der Stadt waren anscheinend nicht erkennbar. BM Ledertheil und Stadtbaumeister Geismann hätten also allen Grund, sehr kooperativ zu sein.